{"id":1053,"date":"2016-11-04T09:12:39","date_gmt":"2016-11-04T08:12:39","guid":{"rendered":"http:\/\/ufss.de\/?p=1053"},"modified":"2016-11-04T09:12:39","modified_gmt":"2016-11-04T08:12:39","slug":"zukunftsszenario-wirtschaftsweise-fordern-reformen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ufss.de\/?p=1053","title":{"rendered":"Zukunftsszenario &#8211; Wirtschaftsweise fordern Reformen"},"content":{"rendered":"<p>04.11.2016. Ausgerechnet die TOP Wirtschaftsberater der Bundesregierung bem\u00e4ngeln zum X-ten Mal, dass die Koalition die gute Konjunktur nicht f\u00fcr Reformen nutzt. Das Problem ist, dass die Koalition, Politiker, \u00d6konomen und Experten keine konkreten Vorstellungen von Reformen haben. Die Staats- und Regierungschefs dieser Welt haben keine Antworten auf die Schuldenkrise, h\u00e4tten sie welche, g\u00e4be es keine Finanzkrise.  Gemeinsam sind sie nicht in der Lage die finanziellen Voraussetzungen f\u00fcr n\u00f6tige Reformen zu schaffen. Sie wollten sparen, Haushalte konsolidieren, Schulden abbauen und investieren.<\/p>\n<p>Sie haben zugelassen, dass seit 1969 unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schr\u00f6der und Merkel, die Schulden auf 2.048 Mrd. Euro gestiegen sind, was 768 Mrd. Euro Zinsen gekostet hat. Ma\u00dfgeblichen Anteil daran hat Helmut Kohl, der 1989 die Senkung der Lohnsteuer\/Einkommensteuer von 56 auf 42 Prozent auf den Weg gebracht, 1991 die B\u00f6rsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Verm\u00f6gensteuer ausgesetzt hat. Kohl, Schr\u00f6der und Merkel haben somit auf Steuereinnahmen von rund 1.150 Mrd. Euro verzichtet. <\/p>\n<p>Davon hat sich Deutschland bis heute nicht erholt. Moral, Wiedergutmachung, nein!   Das Ergebnis, Deutschland ist mit 335 Mrd. Euro \u00fcberschuldet und schiebt einen Investitionsstau von 320 Mrd. Euro vor sich her. Die Regierung m\u00fcsste 32 Jahren lang pro Jahr 20 Mrd. Euro aufbringen, um diese Situation zu bereinigen. Wer mag daran glauben, wenn in den letzten 46 Jahren nicht eine DM oder ein Euro getilgt wurde? Die Experten, welchem Lager sie auch angeh\u00f6ren, inklusiv Lobbyisten und Medien, haben zugelassen oder nicht verhindert, dass sich Deutschland zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU entwickelt hat.<\/p>\n<p>16 Mio. Menschen sind arm, darunter 2,5 Mio. arme Kinder. Sie rekrutieren sich aus 13 Mio. Arbeitnehmer\/innen die aufgrund von Tarifl\u00f6hnen unter brutto 5, 6, 7, 8 und 8,50 Euro keinen Mindestlohn erhalten, 7 Mio. Regelsatzempf\u00e4ngern, 7 Mio. Schwerbehinderten, 1,3 Mio. Alleinerziehenden, 4 Mio. Rentner mit Bruttorenten von unter 500 Euro und 5,45 Mio. Rentner unter 700 Euro. Ihnen wird die Anpassung ihrer niedrigen Bez\u00fcge an die Armutsgrenze von netto 979 Euro verweigert. Das ist sozial verwerflich!<\/p>\n<p>Bisher hie\u00df es, dass in Deutschland bis 2040 rund 15 Mio. qualifizierte Besch\u00e4ftigte aus dem Ausland fehlen. Langsam gelangt man zu der Erkenntnis, dass bis dahin 20 Mio. Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen. Jobkiller sind: Digitalisierung, k\u00fcnstliche Intelligenz; Computer, Roboter, Rationalisierung und Synergieeffekte. 20 Mio. Arbeitslose bedeutet 40 Millionen Rentner, die auf ein Rentenniveau von unter 40 % zusteuern. Vor Reformen stehen Strategien, beides fehlt. Bis 2040 werden die Staatsschulden wegen eingegangener Verpflichtungen auf 7 Billionen Euro steigen und Reformen verhindern. <\/p>\n<p>Aus diesen Gr\u00fcnden sind es verlogene Reformforderungen, weil die finanzielle Basis fehlt. Es fehlen die 1.150 Mrd. Euro Einnahmen, auf die seit Kohl verzichtet wurden.    Alle wissen es, keiner gibt es zu. Die Gesellschaft muss dar\u00fcber und \u00fcber neue Werte nachdenken! Fazit: Nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates wird die Krise \u00fcberwunden.<\/p>\n<p>Bereits im Mai 2010 hat die Initiative Agenda 2011-2012 der \u00d6ffentlichkeit im Internet ein Sanierungsprogramm zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. So werden Reformen finanzierbar.<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 gibt dar\u00fcber hinaus Antworten auf die gro\u00dfen und zahlreichen Probleme und Aufgaben! 95 % der im Internet befragten Personen stimmen dem zu. \u00dcber 12 Mio. Mal haben User Berichte dazu statistisch aufgerufen, gelesen und runtergeladen. Politik und Wissenschaftler werden sich dem nicht weiter entziehen k\u00f6nnen! Eine komplexe, spannende Zusammenfassung bietet das Taschenbuch \u201eProtokoll einer Staatssanierung \u2013 Wege aus der Krise\u201c. Erschienen im Mai 2016 beim Books on Demand Verlag.<\/p>\n<p>Union f\u00fcr Soziale Sicherheit (UfSS)  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>04.11.2016. Ausgerechnet die TOP Wirtschaftsberater der Bundesregierung bem\u00e4ngeln zum X-ten Mal, dass die Koalition die gute Konjunktur nicht f\u00fcr Reformen nutzt. Das Problem ist, dass die Koalition, Politiker, \u00d6konomen und Experten keine konkreten Vorstellungen von Reformen haben. 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