{"id":1168,"date":"2016-11-18T07:29:08","date_gmt":"2016-11-18T06:29:08","guid":{"rendered":"http:\/\/ufss.de\/?p=1168"},"modified":"2016-11-29T09:14:26","modified_gmt":"2016-11-29T08:14:26","slug":"bundestagswahl-2017-wahlthema-renten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ufss.de\/?p=1168","title":{"rendered":"Bundestagswahl 2017 \u2013 Wahlthema Renten"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_1298\" style=\"width: 208px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/ufss.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/UfSS-Nr.33.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1298\" src=\"http:\/\/ufss.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/UfSS-Nr.33.jpg\" alt=\"Bild: Agenda 2011-2012\" width=\"198\" height=\"62\" class=\"size-full wp-image-1298\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1298\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Agenda 2011-2012<\/p><\/div>Lehrte, 18.11.2017. Das Thema Renten wird die Bundestagswahl 2017 beherrschen, das Thema Pensionen und Di\u00e4ten, d\u00fcrfte au\u00dfen vor bleiben. Betroffen sind 23 Mio. Rentner und 37 Mio. versicherungspflichtige Arbeitsverh\u00e4ltnisse, die sich in der Warteschleife befinden. Wer im Wahlkampf \u00fcber Renten spricht, sollt darauf hinweisen, dass in Deutschland bis 2040 rund 20 Millionen Jobs verloren gehen.<\/p>\n<p>Jobkiller sind Digitalisierung, k\u00fcnstliche Intelligenz, Computer, Roboter, Rationalisierung, Synergieeffekte, Verlegung von Arbeitspl\u00e4tzen in Niedriglohnl\u00e4nder und steigende Importe, die Kalkulationen bis 900 Prozent zulassen. Das ist wissenschaftlich belegt und wird \u201enoch\u201c verschwiegen. Eine Rentendebatte ohne diesen Hintergrund zu f\u00fchren ist scheinheilig, ungerecht und sozial verwerflich.<\/p>\n<p>2015 erhielten 42,8 Mio. Erwerbst\u00e4tige L\u00f6hne und Geh\u00e4lter in H\u00f6he von 1.539 Mrd. Euro und zahlten darauf 208 Mrd. Euro Lohnsteuer\/Einkommensteuer (LSt\/ESt) oder 13,5 Prozent. Wo ist die Differenz zum Spitzensteuersatz von 42 %  bzw. 45 % inklusiv 3 % Reichensteuer geblieben? Die LSt-.\/ESt-Einnahmen sind so gering, weil Helmut Kohl 1969 die Senkung der Steuern von 56 % auf 42 %, auf den Weg gebracht hat.<\/p>\n<p>Daran gemessen, wurden alleine 2015 durch die Senkung der LSt\/ESt auf \u00fcber 30 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet. Seit 1969 wurde der Grundfreibetrag von 859 auf 8.354 Euro angehoben und der Steuereingangssatz von 22 % auf 14 % gesenkt. Wenn das so weiter geht, und daf\u00fcr sprechen die bereits verwirklichten und angek\u00fcndigten Wahlversprechen der Union, werden sich die Steuereinnahmen weiter drastisch verringern.<\/p>\n<p>In den Niederlanden erh\u00e4lt jeder Rentner 1.050 Euro Rente, Eheleute je 768 Euro, ob sie gearbeitet haben oder nicht. \u201eDas liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Bemessungsgrenze dort bei 101 Prozent liegt.\u201c In \u00d6sterreich liegt das Rentenniveau bei 90 %, in Italien 81 %, D\u00e4nemark 77 %, Schweiz und Island ca. 75 %, Griechenland 70 und Belgien 62 % (Monitor).\u201c<\/p>\n<p>In Deutschland wird 16 Mio. Armen (20 %), darunter 2,5 Mio. arme Kinder, eine Anpassung ihrer niedrigen Bez\u00fcge an die Armutsgrenze von netto 979 Euro verweigert. Darunter fallen 13 Mio. Besch\u00e4ftigte, die nicht den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalten, sondern Tarifl\u00f6hne von unter 5, 6. 7. 8 und 8,50 Euro. Au\u00dferdem 7 Mio. Regelsatzempf\u00e4nger, 4 Mio. Rentner mit Bruttorenten unter 500 Euro, 5,45 Mio. Rentner mit Bruttorenten von unter 700 Euro und Aufstocker. Viele Bed\u00fcrftige nehmen ihre Rechte aus Scham oder Unkenntnis nicht wahr. <\/p>\n<p>Deutschland hat sich zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU entwickelt. Dazu beigetragen hat, dass Brandt, Schmidt, Kohl, Schr\u00f6der und Merkel rund 2.048 Mrd. Euro mehr ausgegeben als eingenommen haben. Diese Politik hat zur Folge, dass aufgrund von eingegangenen Zahlungsverpflichtungen die Staatsschulden bis 2040 auf 7.000 Mrd. Euro steigen. Gleichzeitig werden nach Aussagen von Zukunftsforschern, \u00d6konomen, Unternehmen, Wissenschaftlern und Studien rund 20 Mio. Jobs in Deutschland verloren gehen.<\/p>\n<p>Deutschland sollte sich ein Beispiel an seinen europ\u00e4ischen Partnern nehmen und den Einstiegssatz f\u00fcr Renten an die Armutsgrenze von netto 979 Euro koppeln. Staatsschulden von 2.048 Mrd. beinhalten Einnahmeverluste von rund 1.150 Mrd. Euro. Das ist die Ursache der Schuldenkrise und die Folge: leere Staatskassen, eine Investitionstau von 320 Mrd. Euro und eine \u00dcberschuldung von 335 Mrd. Euro. Dadurch sind Reformen, die gro\u00dfes Geld kosten, nicht finanzierbar.<\/p>\n<p>Agenda 2011-2012 hat sich dieser Aufgabe gestellt. Bereits im Mai 2010 wurde der \u00d6ffentlichkeit ein Sanierungsprogramm zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von \u00fcber 275 Mrd. Euro f\u00fcr ausgeglichene Haushalte und R\u00fcckf\u00fchrung der Staatsschulden steht. User haben Berichte dazu \u00fcber 12 Mio. Mal im Internet statistisch aufgerufen, gelesen und runtergeladen. <\/p>\n<p>Interessenten finden in dem Sachbuch Agenda 2011-2012, \u201cProtokoll einer Staatssanierung &#8211; Wege aus der Krise\u201c, erschienen im Mai 2016 bei Books on Demand, pr\u00e4zise und komplexe Antworten auf die Schuldenkrise.<\/p>\n<p>Union f\u00fcr Soziale Sicherheit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrte, 18.11.2017. Das Thema Renten wird die Bundestagswahl 2017 beherrschen, das Thema Pensionen und Di\u00e4ten, d\u00fcrfte au\u00dfen vor bleiben. Betroffen sind 23 Mio. Rentner und 37 Mio. versicherungspflichtige Arbeitsverh\u00e4ltnisse, die sich in der Warteschleife befinden. 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